Die erste Grasernte war Ende April vorüber, das Resümee, weniger Ertrag als normalerweise, jedoch sind wir positiv gestimmt dass das beim nächsten Schnitt wieder besser passt. Denn schließlich regnet es endlich, bis Ende April hat es leider kaum geregnet, und ohne Wasser wächst unser Dauergrünland nun einmal nicht.

Rund um den ersten Mai, eine Woche auf oder ab, wird unser Dauergrünland jedes Jahr das erste Mal geerntet. Am Bauernhof von meiZENZI ist das auch schon geschehen. Dabei wird mit Traktoren und Mähwerken alles abgemäht (das gemähte Futter ist im Beitragsfoto zu sehen). Danach kommt die nächste Maschine, der Schwader, welche das Gras auf „Schwaden“ zusammenlegt, damit es danach die Erntemaschine, also der Feldhäcksler oder der Ladewagen aufnehmen kann. Ihr werdet das wahrscheinlich kennen, wenn ihr im Sommer am Land unterwegs seid, und grüne lange Zeilen am Feld liegen seht, das nennt man „Schwad“. Diese dient dazu, dass das Gras von den Erntegeräten aufgenommen werden kann, und weitertransportiert wird. Das grüne Gras wird in einem Fahrsilo abgeladen und von einem schweren Traktor verdichtet um die Luft zwischen dem Futter herauszubekommen. Sobald man damit fertig ist, wird der Fahrsilo mit Siloplanen bedeckt und luftdicht verschlossen, und schon beginnt die Vergärung des Futters. Diese Vergärung ist die natürliche Konservierung von grünem Gras, welches dann nach frühestens 2 Wochen an unsere Zenzi und all den anderen Kühen verfüttert wird.

Die Grasernte ist die wichtigste Futtergrundlange für uns, wir sind steht's bemüht immer die beste Qualität zu ernten, das gibt der meiZENZI-Rohmilch auch den besonderen Geschmack!

Lebensmittel sind kostbar! Mit dieser Einleitung starten wir in einen sehr wichtigen Blog, denn es geht um die Lebensmittelverschwendung. Während im Durchschnitt jeder Österreicher laut Zero Waste Austria 19 Kilogramm Lebensmittel in den Müll wirft, das sind jährlich übrigens 157.000 Tonnen in ganz Österreich, gibt es dennoch viele Menschen die in Armut leben und nur sehr wenig zu Essen haben.

Es liegt in der Hand eines jeden einzelnen, wie er mit Lebensmitteln umgeht, aber Fakt ist es, dass wir der Lebensmittelverschwendung etwas entgegensetzen müssen und auf das mindeste reduzieren müssen. Milchprodukte, Eier und Käse liegen mit einem Anteil von 12 % der weggeworfenen Lebensmittel auf Platz 3. Das Projekt meiZENZI möchte dem etwas entgegensetzen!

Denn, das allerwichtigste ist es, nur jene Menge an Lebensmitteln zu kaufen, welche man auch verzehren kann. Konkret, am Milchautomat kann sich jeder jene Milchmenge abholen, welche er oder sie auch in den nächsten Tagen wirklich brauchen wird. Das funktioniert ganz einfach. Ein Liter Milch kostet am Milchautomat 1,30 €. Wirft man nur 65 cent ein, so bekommt man genau einen halben Liter. Wirft man zum Beispiel 1 € ein, so bekommt man einen Dreiviertel Liter. Das heißt jenes Guthaben das man in den Automaten einwirft, wird auch in Form von Milch ausgegeben. Abgesehen davon, dass man jederzeit während dem Abfüllvorgang durch die "Stop"-Taste den Abfüllvorgang abbrechen kann und danach durch die "Change"-Taste das überzahlte Geld zurückbekommt.

Wenn wir darauf achten, immer nur jene Menge Milch zu kaufen, welche wirklich benötigt wird, können wir die Verschwendung auf ein Minimum senken.

Ein weiterer positiver Effekt des Verkaufssystems von meiZENZI ist es, dass zusätzlich auch Restmüll bzw. Glasmüll vermieden wird. Denn mit jedem konsumierten Liter meiZENZI-Rohmilch, wird ein Milch-Tetra-Pack bzw. eine Einweg-Milchglasflasche vermieden. "Ich möchte gar nicht mehr daran denken, wie viel Restmüll ich durch die normalen Tetra-Packs produziert habe!", erzählen uns immer wieder Kunden. Die Freude bei den meiZENZI-Kunden ist groß, aktiven Umweltschutz durch Müllvermeidung zu betreiben. Denn jeder reinigt seine Milchglasflasche entweder in der Spüle oder ganz einfach im Geschirrspüler, und das mehrmals pro Woche.

Somit wünschen wir von meiZENZI euch noch einen hervorragenden Milchgenuss und viel Spaß beim Milch selber abfüllen, aber vor allem auch beim einsparen von Müll und beim entgegenwirken der Lebensmittelverschwendung.

 

Rückmeldungen von Kunden und Kundinnen sind uns wichtig. Da wir in letzter Zeit einige Rückmeldungen bekommen haben, dass der Flaschendeckel undicht wurde, haben wir darauf reagiert und uns um einen Deckelspender umgesehen. Denn schließlich wollen wir, dass beim Transport nichts passiert und die Flasche nicht wegen eines kaputten Deckels weggeworfen werden muss.

Nun gibt es einen Deckelspender beim Milchautomat, aus welchem ihr euch kostenfrei, einen Deckel für eure Undichte Flasche nehmen könnt.

Den Deckelspender findet ihr neben den Foldern und Visitenkarten. Einfach einen Deckel am Boden des Spenders herausziehen und man hat schon einen Deckel in der Hand.

Natürlich ist dieser Service nicht dazu gedacht, bei jeder Milchabfüllung einen neuen Deckel zu verwenden. Das würde unsere Umwelt nur unnötig mit Müll belasten. Denkt einfach daran, falls der Deckel eines Tages undicht werden sollte, habt ihr die Möglichkeit zu einem passenden Deckel zu kommen.

Wir wünschen euch einen guten Milchgenuss und viel Freude beim Milch selber abfüllen.

Knapp ein Monat ist das Projekt "meiZENZI" gelaufen und schon haben viele Online-Zeitungen von unserem neuen Vorhaben berichtet!

Es freut uns sehr, dass die Milch von Zenzi so gut angenommen wird. Es scheint als ob es den Welsern und Linzern schon ein längeres Anliegen gewesen sei, Milchglasflaschen wieder zu verwenden und natürliche unbehandelte Rohmilch direkt von der Kuh zu genießen. Es liegt natürlich auf der Hand dass jeder Liter Milch, welcher direkt vom Milchautomaten konsumiert wird, eine herkömmliche Milchverpackung einspart. Das heißt, dass wir alle jeden Tag jede Menge Plastikverpackungen in Form von Tetra-Packs vermeiden können. Das freut nicht nur uns Bauern von meiZENZI, sondern auch den Berichterstattern. Viele sprechen die Wiederverwendung von Glasflaschen an, und dass somit die Restmüllmenge reduziert wird.

Die regionale Zeitungen BezirksRundschau Wels, BezirksRundschau Linz und Tips haben von dem neuartigen Projekt berichtet. Weiteres auch das Handelsmagazin Cash und Blick ins Land.

Danke an alle für die Berichterstattungen!

Kuhle Grüße

Anette und Klaus

Dieser Satz ist gut leserlich auf dem Milchautomat oberhalb des Abgabebereiches angegeben. Nun stellt man sich die Frage, muss man ein solches Naturprodukt wirklich abkochen? Und vor allem bei welcher Temperatur?

Unser Gesetzgeber schreibt uns vor, unbehandelte Milch, also Rohmilch, vor dem Verzehr abzukochen. Dies ist in der Rohmilchverordnung unter dem Paragraf 5 geregelt.

Laut dem österreichischem Lebensmittelbuch sind eine Dauererhitzung oder eine Kurzzeiterhitzung für den Vorgang des Abkochens möglich. Dabei ist die Kurzzeiterhitzung die Erwärmung der Rohmilch auf 72° Celsius für 15 Sekunden. Danach abkühlen und im Kühlschrank bei 4 bis 6° Celsius lagern.

Ob man die frische Kuhmilch abkocht, bleibt jedem selbst überlassen. Wir von meiZENZI kochen die Milch nie ab, da sie uns unbehandelt viel besser schmeckt. Viele Kunden geben uns auch das Feedback dass die unbehandelte Milch nicht abgekocht besser schmeckt. Andere wieder sagen dass sie die Milch wie empfohlen abkochen, und sie ihnen trotz alledem noch besser schmeckt als eine andere pasteurisierte und homogenisierte Milch.

Fakt ist, dass es unser Gesetzgeber vorschreibt darauf hinzuweisen, dass die Milch vor dem Verzehr abgekocht werden soll. Ob man es macht, bleibt jedem selber überlassen. Auf jeden Fall wünschen wir euch einen hervorragenden Milchgenuss der meiZENZI-Rohmilch!

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